Weil ein Mensch dahinter steht!

Herzlich Willkommen bei der Hannah-Stiftung

Täglich werden Menschen Opfer von sexueller Gewalt und Gewalt – das wissen wir – und stehen dem oft hilflos gegenüber. Wir laden Sie ein, sich auf unseren Seiten über die Arbeit der Hannah-Stiftung zu informieren und mit uns Wege aus der Ohnmacht zu finden.
Hannah-Stiftung – weil ein Mensch dahinter steht.

Aufgaben und Ziele der Stiftung

Die Hannah-Stiftung fördert Projekte und Maßnahmen durch finanzielle Beihilfen und entwickelt eigene Vorhaben. Sie ko­operiert mit Beratungsstellen gegen sexualisierte Gewalt, Frauenhäusern, dem Opferschutz der Polizei, dem Deutschen Kinderschutzbund, WEISSER RING und weiteren fach­spe­zi­fi­schen Einrichtungen.

Zum Hintergrund

In Deutschland gibt es laut Kriminalstatistik etwa 350 Straftaten pro Tag gegen die sexuelle Selbst­be­stim­mung. Eine erschreckende Zahl. Vor allem wenn man sich vergegenwärtigt, dass hinter jeder Straftat immer ein be­troffener Mensch steht und nur ein geringer Prozentsatz aller sexualisierten Gewalttaten zur Anzeige kommt.

Volker Wiedeck gründete 2008 die Hannah-Stiftung nach dem Mord an seiner jüngsten Tochter. „Aus dem Sinnlosen sollte etwas Positives erwachsen“, sagte er später. Aus dieser Vision heraus entstand die Stiftung – aus eigener Kraft aufgebaut und ehrenamtlich getragen. Seit seinem Tod im Jahr 2024 führen seine beiden Töchter die Stiftung fort. Die Hannah-Stiftung gegen sexuelle Gewalt ist in der Treuhandverwaltung der DS Deutsche Stiftungsagentur GmbH.

Volker Wiedeck

Unser Präventionsprojekt

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Projekt

„Mein Körper gehört mir“
&
„DIE GROSSE NEIN-TONNE“


Das Präventionsprojekt „Mein Körper gehört mir“ ist ein Kooperationsprojekt der Beratungstelle gegen sexualisierte Gewalt Bonn, der theaterpädagogischen werkstatt Osnabrück und der Hannah-Stiftung gegen sexuelle Gewalt.

Ziel ist es, Kinder in einem ganzheitlichen Projekt angstfrei und spielerisch vor sexuellem Missbrauch zu schützen und die erwachsenen Bezugspersonen zu schulen.

In einem interaktiven Theaterprogramm erhalten die Kinder humorvoll und angstfrei Informationen darüber, was sexueller Missbrauch ist und wie sie sich Hilfe holen können.

Damit Kinder das Gelernte einsetzen können, brauchen sie die Unterstützung von Erwachsenen. Aus diesem Grund erhalten sowohl Eltern als auch Lehrkräfte grundlegende Sachkenntnisse zu diesem Thema.

Entsprechend einer ganzheitlichen Konzeption beinhaltet das Projekt eine Fortbildung für Lehrkräfte, einen Elterninformationsabend und ein Theaterprogramm für Kinder.

Über die Projekttage hinaus, bieten wir eine Broschüre mit allen wichtigen Sachinformationen für LeherInnen und Arbeitsmaterialien für SchülerInnen zur Vertiefung des Themas im Unterricht an.

Engagieren Sie sich für Veränderung.

Gemeinsam können wir die Stimme der Opfer stärken und Gewalt in unserer Gesellschaft begegnen.

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